
Mobiltelefone, mit denen Frau/Mann telefonieren kann, sind selten geworden.
Entweder sind sie derart zusammengeschrumpft, dass sich ihre Tasten kaum noch bedienen lassen, zumindest nicht mit normalen Fingern, oder sie sind alles andere, nur keine mobilen Telefone.
Nun, Gott sei Dank ist auf die deutsche Industrie Verlass.
Fit Age zeigte auf der CeBIT "Katharina die Grosse",
das erste Handy für die Generation "40 Plus".
Das (gerade noch) mobile Telefon ist so gross, dass Du es garantiert in der Handtasche wiederfindest.
Die Tasten von Katharina sind ideal: gross, griffig, mit riesigen Buchstaben - genau richtig...
2 Kommentare:
Warum heißt dieses Mobiltelefon Katharina das Große® ?
Zuerst führte die aussergewöhnliche Größe der Tasten, des Displays und der bewußte Verzicht auf ein Handy mit einschiebbarer Tastatur zwangsläufig zu der Größe dieses Mobiltelefons. Diese Größe sollte sich im Namen des Gerätes wiederfinden. Technische Bezeichnungen (Großtastenhandy), wirre Zahlenkürzel (0815XXL) sowie Anglizismen (BIG PHONE) schieden als Namen für das Gerät aus.
Ausserdem suchten wir nach einer bekannten, reifen Persönlichkeit, die als Pate und als Werbeträger für das Gerät stehen könnte. Wir suchten vornehmlich eine repektabele Dame, die glaubwürdig die zeitlose Wertigkeit und Funktionalität des Mobiltelefons wiederspiegeln könnte. Sie sollte dokumentieren können, dass sich hier ein kleines Unternehmen aus Deutschland mit einem Produkt "made in Germany" in eine Branche wagt, in der nur ausländische Weltkonzerne das Sagen haben. Die Geschichte dieses Mobiltelefons erinnert an die Geschichte von David gegen Goliath.
Nun haben lebende Berühmtheiten als Fürsprecher und Werbeträger ihren berechtigten Preis, den unser junges Unternehmen jedoch weder bezahlen kann noch möchte (diese Kosten müßten wir letztlich wieder auf den Gerätepreis draufschlagen).
Da fiel unser Augenmerk auf Katharina die Große (Geb. 1729 Gest. 1796) und das Bildnis von Johann Baptist Lampi d.Ä. im Deutschen Historischen Museum in Berlin.
Katharina war einst die deutsche Prinzessin Sophia Friederike Augusta von Anhalt-Zerbst. Nach dem Annehmen des Russischen- Orthodoxen Glaubens, erhielt sie den Namen Katharina Alexeewna. Im Jahre 1745 heiratete sie den Enkel Peter des Großen, Peter III. Seine Unfähigkeit zur Herrschaft führte zu einem Staatsstreich wodurch Katharina die neue Kaiserin und Zarin wurde. Katharina galt als sehr temperamentvoll und intelligent. Katharina war der Meinung, dass es dem Volk an Aufklärung fehlte. Das versuchte sie zu ändern indem sie viele Schulen sowie Universitäten gründete und die Wissenschaft und Künste fördert.
Portrait Katharina die GroßeKatharina war als Zarin sicher nicht unumstritten. (Schließlich ist auch unser Handy mit seinen Abmessungen und Funktionen nicht unumstritten.) Aber Katharinas den Menschen zugewandte Persönlichkeit und ihr Innovationswille schienen uns geeignet sie als Namens-Patin auszuwählen. (Die innovative Technik unseres Handys dient auch den Menschen anstatt die Menschen der Handy-Technik zu unterwerfen.) Attraktive Bildnisse der Kaiserin fanden sich zudem.
So war der Name für unser Mobiltelefon "geboren". Der Zusatz:
"Handy zum Telefonieren" dokumentiert eine Selbstverständlichkeit, die heute leider bei vielen Mobiltelefonen verloren gegangen ist:
die Grundfunktion des Telefonierens sollte bei einem Handy im Mittelpunkt stehen.
In veränderter graphischer Darstellung ist der Zusatz zu lesen als:
Katharina: Das Große Handy zum Telefonieren
Dem ist nichts hinzuzufügen.
... nein, wirklich nicht, ich bin sprachlos...
hmm
eine sprachlose Katharina...
..
sollte ich jetzt beleidigt sein oder geschmeichelt?
hmm
Hmmm ...sei einfach, sei einfach Du, eine reife Persönlichkeit wie wir dich kennen... und wenn Du wieder zu Deiner Sprache backfindest freut's nicht nur mich solo here...
Womit ich nicht sagen will, dass mir sprachlose Frauen machmal, leider selten, doch ganz lieb wären/sind, so dass Mann auch mal zu Worten und vielleicht sogar mal zu zusammenhängenden Sätzen kommen darf...
Ups soo sorry, damit wärest aber nix Du gemeint, sondern die geplapersprächige Mehrheit der noch nicht emanzipierten W's.
Hmmm
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